1936 war die als Notkirche genutzte alte Schule mit nur 170 Quadratmetern für die inzwischen rund 1.600 Gläubigen zu klein geworden. Im Herbst beauftragte die Gemeinde den Aachener Architekten Peter Salm mit den Vorarbeiten für einen Neubau. Am 29. Mai 1938 erfolgte der erste Spatenstich, am 24. Juli 1938 die Grundsteinlegung.
Am 21. Mai 1939 weihte Bischof Dr. Hermann Josef Sträter das neue Gotteshaus. In die erste heilige Messe war auch die Spendung des Firmsakraments eingeschlossen. Der Verein für christliche Kunst im Erzbistum Köln und Bistum Aachen stellte die Kirche als Beispiel guten neuzeitlichen Kirchenbaus vor, der sich glücklich in das Landschaftsbild einfüge.
Bis heute steht die Kirche im Mittelpunkt des Schelsener Gemeindelebens. An diesem Wochenende beginnt das traditionelle Schützenfest. Bei der Königsparade am Sonntag paradieren die Schützen an König Mark Rademakers und seinen Ministern Jürgen Quack und Jürgen Esser vorbei, die vor der St. Josef-Kirche stehen. Am Sonntagmorgen findet dort die Festmesse zur Prunk 2026 statt, unter Leitung von Monsignore Tomo Knežević und assistiert von Diakon und Präses Norbert Häusler, unter Mitwirkung des Musikvereins Mönchengladbach sowie des Chors „Schelsener Printen“ unter der Leitung von Kantor Rösler.
Nachtrag (3.8.2026): Da hat gewaltig der Fehlerteufel zugeschlagen. Das Kalenderblatt hatte auf eine falsche Steuerdatei zugegriffen und Daten aus Februar eingefügt. Dafür entschuldigen wir uns. Jetzt hat alles seine Richtigkeit.
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