Das Freibad Bellermühle in Mönchengladbach-Odenkirchen gehörte einmal zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. An Spitzentagen zählte es bis zu 9.000 Badegäste – und wer wollte, konnte vom 10-Meter-Sprungturm ins Wasser springen.
Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Die Beller Mühle selbst wurde bereits 1484 erstmals urkundlich erwähnt, zunächst als Öl-, später als Getreidemühle. 1927 kaufte die damalige Stadt Odenkirchen das Gelände an der Niers und legte dort einen Park samt Schwimmbad an. Ein Jahr später, 1928, wurde das Freibad eröffnet.
1943 zerstörte ein Luftangriff die Mühle vollständig. Das Bad überlebte noch einige Jahrzehnte – bis es 1981 abgerissen wurde. Geblieben sind der Name, der Beller Park und die heutige Bezirkssportanlage auf dem Gelände.

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