Das vermeintliche Schnäppchen aus Fernost könnte künftig deutlich mehr kosten. Seit dem 1. Juli fällt für Sendungen aus Nicht-EU-Ländern mit einem Warenwert unter 150 Euro eine pauschale Zollgebühr von drei Euro pro Warenkategorie an. Darauf weist die Sparkasse Mönchengladbach in ihrem Juli-Newsletter hin.
Neben dem Pauschalzoll bleiben die bekannten Kosten bestehen. Fällig werden weiterhin die Einfuhrumsatzsteuer von meist 19 Prozent sowie mögliche Servicegebühren der Versanddienstleister, die bis zu 7,50 Euro betragen können.
Wie stark sich das summiert, zeigt ein Rechenbeispiel: Ein Produkt für zwei Euro kann durch den Pauschalzoll, die Steuer und die Auslagenpauschale des Paketdienstes am Ende schnell mehr als 13 Euro kosten. Für die besonders günstigen Anbieter, deren Geschäftsmodell auf Einzelbestellungen zu Kleinstpreisen beruht, bedeutet die Neuregelung damit einen empfindlichen Einschnitt.

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