Im Bresgespark wird ab Ende Oktober gearbeitet. Bis etwa Ende des Jahres lässt mags den unteren Weiher entschlammen. Der obere Weiher war bereits im vergangenen Jahr an der Reihe.
Notwendig wird die Entschlammung, weil sich in jedem Gewässer mit der Zeit Laub, Algen und andere natürliche Stoffe am Grund ablagern. So entsteht Schlamm, und der Weiher wird nach und nach flacher. Beim unteren Weiher im Bresgespark ist dieser Prozess inzwischen so weit fortgeschritten, dass gehandelt werden muss.
Die Arbeiten übernimmt eine Spezialfirma, abgestimmt mit dem Fachbereich Umwelt der Stadt und dem Niersverband. Der Schlamm wird dabei immer wieder in eine Anlage gepumpt, in der eine Zentrifuge ihn vom Wasser trennt. Anschließend wird er in Etappen auf einen Sattelschlepper geladen und abtransportiert. Danach wird der Schlamm beprobt und je nach Belastung fachgerecht entsorgt.
Für den Aufbau der Entschlammungsanlage wird ein Teil des Parkplatzes an der Straße Zoppenbroich gesperrt. „Es bleiben aber mindestens 30 Parkplätze für Besucher zur Verfügung“, sagt Tim Giebels, Meister bei der mags-Grünunterhaltung und Projektleiter. Die Fische aus dem unteren Weiher ziehen während der Arbeiten in den oberen Weiher um. Spaziergängerinnen und Spaziergänger müssen rund um das Gewässer mit leichten Beeinträchtigungen rechnen.
Am Ende profitiert der Weiher von der Maßnahme. Ohne den Schlamm verbessert sich die Wasserqualität, weil weniger Nährstoffe im Wasser bleiben. Algen können sich dadurch schlechter ausbreiten, und die Gefahr von Sauerstoffmangel sinkt. Das kommt Fischen, Wasserpflanzen und vielen anderen Tieren zugute, die im und am Wasser leben. So bleibt der Weiher langfristig als Lebensraum erhalten.
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