7. März 2026

Das Heimatmagazin für Mönchengladbach

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Sirenen heulen zum landesweiten Warntag

Wenn am Donnerstag, 12. März, gegen 11 Uhr in Mönchengladbach plötzlich die Sirenen heulen, besteht kein Grund zur Panik. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Kommunen testen an diesem Tag ihre Warnsysteme beim landesweiten Warntag.

Auch in Mönchengladbach wird der Ablauf durchgespielt. Um 11 Uhr startet der Probealarm mit dem Signal „Entwarnung“, einem einminütigen Dauerton. Um 11.06 Uhr folgt das eigentliche Warnsignal: ein auf- und abschwellender Heulton, der im Ernstfall bedeutet, dass man Gebäude oder Wohnungen aufsuchen und Radio einschalten soll. Um 11.12 Uhr endet der Test erneut mit dem Signal „Entwarnung“.

Neben den Sirenen setzt das Land auch auf digitale Warnungen. Ebenfalls um 11 Uhr verschickt Nordrhein-Westfalen eine Probewarnung über die Apps Nina und Katwarn sowie per Cell Broadcast direkt auf viele Mobiltelefone. Eine Entwarnung über diese Kanäle soll gegen 11.20 Uhr erfolgen.

Auch die Feuerwehr Mönchengladbach beteiligt sich am Test. Sie weist im Vorfeld über digitale Stadtinformationsanlagen und Verkehrstafeln auf den Warntag hin und nutzt den Termin außerdem, um Warnmeldungen über den Lokalsender Radio 90,1 zu erproben.

Der landesweite Warntag soll sicherstellen, dass die technischen Systeme im Ernstfall funktionieren – und dass möglichst viele Menschen die unterschiedlichen Warnsignale kennen. Denn nur wer weiß, was ein Sirenenton bedeutet, kann im Notfall schnell und richtig reagieren.

Der Warntag findet regelmäßig statt, damit Technik und Bevölkerung gleichermaßen vorbereitet bleiben.