Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass sich die guten Vorsätze der Menschen für das Jahr 2026 im Vergleich zu den Vorjahren kaum verändert haben. Wie aus dem aktuellen Ergebnisbericht der forsa-Befragung im Auftrag der DAK-Gesundheit hervorgeht, stehen mehr Zeit für Familie und Freunde (62 Prozent), Stress vermeiden oder abbauen (61 Prozent) sowie mehr Bewegung oder Sport (57 Prozent) erneut an der Spitze der guten Vorsätze.
Ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten nimmt sich für 2026 vor, sich gesünder zu ernähren oder mehr Zeit für sich selbst zu haben (jeweils 52 Prozent). Ein umwelt- beziehungsweise klimafreundlicheres Verhalten nennen 50 Prozent als Ziel für das kommende Jahr. Die Ergebnisse zeigen damit eine über Jahre hinweg bemerkenswerte Kontinuität bei den wichtigsten persönlichen Vorsätzen.
Darüber hinaus plant gut ein Drittel der Befragten, weniger Zeit am Handy, Computer oder im Internet zu verbringen (36 Prozent). Knapp ein Drittel möchte abnehmen (30 Prozent) oder sparsamer leben (27 Prozent). Jeweils rund ein Viertel nimmt sich vor, weniger Fleisch zu essen (26 Prozent). Den eigenen Alkohol- oder Fernsehkonsum reduzieren 20 beziehungsweise 18 Prozent der Befragten. Zehn Prozent geben an, mit dem Rauchen aufhören zu wollen.
Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen Altersgruppen und Geschlechtern. Jüngere Befragte unter 30 Jahren äußern besonders häufig Vorsätze zu Bewegung, gesunder Ernährung und umweltfreundlichem Verhalten. Frauen nennen häufiger den Wunsch nach mehr Zeit für sich selbst, während Männer etwas häufiger mehr Zeit für Familie und Freunde anstreben.
Nicht alle guten Vorsätze werden langfristig umgesetzt. Laut Bericht hielten sich 63 Prozent derjenigen, die für das Jahr 2025 Vorsätze gefasst hatten, länger als drei Monate oder bis zum Befragungszeitpunkt an ihre Vorhaben. Besonders jüngere Menschen geben häufiger an, Vorsätze gefasst zu haben, während ältere Befragte seltener entsprechende Ziele nennen.
Als wichtigste Motivation für ein gesünderes Leben nennen die Befragten ihr persönliches Empfinden, etwa das Gefühl von Stress, Erschöpfung oder Unzufriedenheit mit der eigenen Gesundheit. Akute Erkrankungen, ärztliche Empfehlungen oder Krankheitsfälle im persönlichen Umfeld spielen ebenfalls eine zentrale Rolle.
Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Befragung von 1.002 Personen, durchgeführt vom 19. bis 21. November 2025. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus drei Prozentpunkten.

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