Mit den kühleren Monaten beginnt auch wieder die Zeit von Erkältungen, Grippe und Infekten. Wer dann vorbereitet ist, kann bei ersten Anzeichen schnell reagieren und Beschwerden gezielt lindern. Eine regelmäßig überprüfte Hausapotheke hilft dabei, unnötige Wege zu vermeiden und im Alltag handlungsfähig zu bleiben.
In die Hausapotheke gehören grundsätzlich alle Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden und ärztlich verordnet sind. Darüber hinaus empfiehlt es sich, typische Mittel für die Herbst- und Winterzeit vorrätig zu haben. Dazu zählen Präparate gegen Fieber, Husten, Schnupfen und Halsschmerzen sowie ein funktionsfähiges Fieberthermometer. Auch medizinische Masken, Mittel zur Handdesinfektion und Corona-Tests können in dieser Jahreszeit sinnvoll sein.
Zur Unterstützung des Immunsystems greifen viele Menschen ergänzend auf Zinkpräparate zurück. Erkältungssprays können helfen, die Schleimhäute zu befeuchten und erste Beschwerden abzumildern. Bei Fieber und Schmerzen kommen häufig Präparate mit Paracetamol zum Einsatz, alternativ auch Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure, sofern sie vertragen werden.
Bei Husten unterscheidet man zwischen schleimlösend wirkenden Mitteln, etwa mit Ambroxol, Acetylcystein oder pflanzlichen Extrakten aus Efeu, Thymian oder Eukalyptus, und hustenreizstillenden Präparaten. Letztere enthalten häufig Wirkstoffe wie Eibisch, Isländisch Moos oder Dextromethorphan. Gegen Halsschmerzen werden oft Lutschpastillen oder Tees mit Salbei, Eibisch oder Isländisch Moos genutzt.
Für eine freie Nase stehen abschwellende Nasensprays mit Wirkstoffen wie Xylometazolin oder Oxymetazolin zur Verfügung. Ergänzend können pflegende Nasensprays helfen, die Schleimhäute feucht zu halten und ihre Schutzfunktion zu unterstützen.
Bewährt haben sich außerdem klassische Hausmittel. Tees oder Inhalationen mit Kamille, Thymian, Eukalyptus oder Salbei werden häufig als wohltuend empfunden. Erkältungsbäder oder -balsame mit Menthol oder Campher können ebenfalls zur Entspannung beitragen, für Kinder sollten dabei speziell geeignete, milde Produkte verwendet werden.
Nicht zuletzt gehört in jede Hausapotheke auch eine Grundausstattung für kleinere Verletzungen, Durchfall oder akute Notfälle, etwa ein Erste-Hilfe-Set. Wer unsicher ist, welche Mittel sinnvoll sind oder was ersetzt werden sollte, kann sich in den Apotheken vor Ort individuell beraten lassen. So lässt sich gut vorbereitet durch die kalte Jahreszeit gehen.

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