19. Juli 2024

Lott jonn! Das Heimatmagazin für Giesenkirchen, Schelsen und Rheydt

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Bald ist die Saison vorbei. Aber auf den Wochenmärkten unserer Stadt gibt's noch Mairübchen.

Oh, wie lecker! Curry-Mairübchen auf Knuspersalat

Bald ist die Saison vorbei. Aber auf den Wochenmärkten unserer Stadt gibt’s noch Mairübchen.

-> Haben Sie auch ein Lieblingsrezept? Dann nichts wie her damit! Schicken Sie uns ein Foto vom fertigen Gericht und ein Foto von Ihnen: beim Kochen, Schnippeln, Probieren – was Sie möchten. Zusammen mit der Zutatenliste an: redaktion@lottjonn.de <-

Merkwürdigerweise gestaltete sich die Suche nach Mairübchen problematisch. Von „Hammernitunkriejemerochnit“ bis „Kennichnit“ war alles dabei. Und wo wurde ich dann fündig? Genau, auf dem Giesenkirchener Wochenmarkt. Morgens um 6.30 Uhr packte der Bauer sie vor meinen Augen aus der Kiste als ich gerade mit dem Hund auf unserer Morgenrunde bei ihm vorbei kam. „Sind das etwa Mairübchen?“, fragte ich ihn. Kurze Bestätigung und schon wurde der Hund mittels „Sitz!“ zur Bewegungslosigkeit verdonnert. Mit der Tasche zurück zum Hund, der tatsächlich immer noch am gleichen Fleck sitzend auf mich wartete! „Heute ist mein Tag“, dachte ich und nahm mir vor, die Mairübchen noch am gleichen Tag auszuprobieren und zwar als „Curry-Mairübchen mit Knuspersalat“. 

Der Salat ist hierbei nicht einfach eine gesunde, dekorierende Beilage, sondern für den Gesamteindruck essenziell. Hier das süssliche Curry und dort der leicht säuerliche Joghurtgeschmack mit den krossen Brotstückchen. Phänomenal! 

Jetzt sollten Sie aber schleunigst den nächsten Wochenmarkt aufsuchen und sich noch frische Mairübchen sichern. Die Saison ist kurz und endet bereits Ende Juni.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Ihr

Thomas Patalas

Für  4  Personen

600 g   Kartoffeln  

4 EL   Sonnenblumenöl  

1 TL   gelbe Currypaste  

800 ml  Kokosmilch  

600 g   Mairübchen (mit Blätter!)

1 Bund Frühlingszwiebeln 

1 rote Zwiebel  

1   Bund Koriander  

1   Limette  

100 g   Griechischer Joghurt  

50 g   Schlagsahne  

250 g   Möhren  

250 g   Spitzkohl  

100 g   Brotchips 

            Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer  

Zubereitung

Kartoffeln würfeln, Öl in einem Topf erhitzen und die Kartoffeln darin andünsten. Nach ca. 3 Minuten die Currypaste unterrühren und weiter andünsten. Dann mit der Kokosmilch ablöschen und 15 Minuten köcheln lassen.

Die Mairübchen werden geschält und ebenfalls gewürfelt. Ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit zu den Kartoffeln geben. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, die Blätter des Koriander von den Stielen zupfen und fein schneiden.

Joghurt und Sahne verrühren und mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und 1–2 EL Limettensaft kräftig abschmecken. Möhren und Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden.

Die Blätter der Mairübchen putzen, waschen, trocken schütteln und in feine Streifen schneiden. Kohl putzen und in feine Streifen schneiden. Joghurtdip und Gemüsestreifen mischen. Brotchips in kleine Stückchen brechen. Hierfür nahm ich die gewürzte („Italienische Kräuter“) Variante aus dem Chips-Regal im Supermarkt.

Das Mairübchen-Curry mit Salz und Limettensaft abschmecken. Die Frühlingszwiebeln und Koriander unterrühren. Die Brotchips erst kurz vor dem Servieren unter den Salat heben, sonst werden sie matschig. Curry und Salat anrichten und mit Koriander garnieren.